Matthias Hermsdorf postete am 2017-07-27 21:52 in update

Die Seite läuft jetzt 9 Jahre und 27 Wochen. Lange vor mir her geschoben habe ich ein Designupdate. Andere Dinge waren wichtiger. Jetzt ist es soweit. Die Seite ist endlich responsive und funktioniert jetzt für alle Geräte. Die Bilder sind gewachsen, die Sidebar ist am Ende. Es gibt bestimmt noch Details zu schleifen. Aber das mache ich heute nicht mehr.

SSL steht auf dem Plan und kommt noch.


Matthias Hermsdorf postete am 2017-07-11 09:25 in Beobachtungen, Gesellschaft

Spanien hat deutlich mehr elektrische Fahrzeuge als ich aus Deutschland kenne.

Ich war kürzlich wegen dem https://angularcamp.org/ in Barcelona. Dort sah ich einen wilden Strauß an Elektrofahrrädern und -rollern, Segways und Hoverboards. Die Elektroräder hatten Klappradgröße. Die Scooter sind kaum mehr als Skateboards mit Sitz und Lenker. Sie fahren 20km bis 25km/h und verhalten sich wie Fahrräder. Das ist das perfekte Vehikel um in den warmen Tagen auf Arbeit zu kommen. Geladen wird es an einer normalen Steckdose. Eine weitere Infrastruktur ist nicht notwendig. Sie kosten 500€. Ein finanzieller Anreiz ist nicht notwendig. Sie brauchen kaum zusätzlichen Platz.

So wie Smartphones die PCs in der Effizienz um Längen geschlagen haben, so sind die E-Scooter die neue Fahrzeuggruppe, die das Loch in den Produktkategorien füllt.

Und zurück in Deutschland frage ich mich, warum es hier keine gibt.

Der Gesetzgeber hat es vermasselt.

Sie benötigen hier eine Straßenzulassung inklusive Nummernschild und dürfen dann aber nur auf Straßen fahren. Mit 25km/h würde ich Straßen soweit wie möglich meiden wollen, aber auf Fahrradwege darf ich nicht. Es gibt ein neues Zusatzschild "E-Bikes frei". Das kann zusätzlich an Fahrradwegen angebracht werden und dürfte damit genauso selten wie das "Mofas frei" Schild sein. Und mit E-Bikes sind in dem Gesetz auch nur die 25km/h E-Bikes, nicht aber die 45km/h E-Bikes gemeint.

Warum darf nicht alles unter 200kg Gesamtgewicht und unter 12km/h Momentangeschwindigkeit als Fußgänger zählen und den Fußweg benutzen. Alles bis 200kg und mit 12-25km/h zählt als Fahrrad und darf auf Radwegen fahren. Auf Straßen darf alles aus den Gruppen Fahrrad und Auto fahren. Und auf Kraftfahrstraßen fahren eben Fahrzeuge mit mindestens 60km/h.
Der Antrieb ist dann unerheblich, genauso wie die Anzahl der Räder, und die Regeln offen für Innovationen.

Rollstühle dürften bei ordentlich motorisiert werden.
Wir haben eine Brücke mit einem Fahrrad+Fußweg auf beiden Seiten der vierspurigen Straße. Dort dürften die Radfahrer auf dem Fußweg entgegen der Richtung fahren, wenn sie sich wie Fußgänger verhalten. So wie sie es dort seit Jahren machen.
Und wenn ein anderer mit seinem Gefährt 45km/h fährt, sollte er innerorts auf der Straße fahren dürfen. Er würde gut zu den Autos dort passen. Dabei ist es meines Erachtens nach unerheblich, ob er ein Motorroller, ein S-Pedelec, ein E-Roller oder ein StVo geprüftes Fahrrad und starke Muskeln hat. Momentan würde der Rennradfahrer an den gemeinsamen Fahrrad- und Fußweg gebunden sein. Und der E-Rollerfahrer darf nicht im Schrittempo durch die Fußgängerzone zu seinem Büro surren.


Matthias Hermsdorf postete am 2017-07-10 22:17 in Beobachtungen

Jesus war ein Säufer


Matthias Hermsdorf postete am 2016-04-04 12:45 in gefrickel

In einem aktuellen Projekt habe ich 8mb/1500 Dateien von unseren Programmierern geschriebenen Code (inklusive ein paar Bilder). Mit allen Symfony, Typo3, Bower, node-modules, .git Verzeichnissen sind es 250mb/37000 Dateien.

Da stellt sich wirklich die Frage wieviel toten Code und wie viele Lücken man sich mit den ganzen importen erkauft.


Matthias Hermsdorf postete am 2016-03-12 10:06 in Beobachtungen

KI schlägt besten menschlichen Go-Spieler 3:0. Siehe Artikel bei Heise

Ich fühle mich plötzlich alt.
Ich komme aus der Zeit als Computer noch große Kisten auf Tischen waren. Computergegner waren lächerlich schlecht.

Go ist ein Spiel mit wenigen Regeln und vielen Möglichkeiten. Zum ersten Mal gewinnt der Computer gegen den weltbesten Spieler.

Es hat sich viel getan in den letzten Jahren. Das ist jetzt nicht der sofortige Untergang unserer Kultur. Ich frage mich aber schon, ob die Menschen in 100 Jahren über uns lachen werden, wie wir über die Menschen von vor hundert Jahren lachen. Zug fahren mit mehr als 30 km/h ist ja bekanntlich auch gefährlich. Ich hoffe es ja. So eine technische Singularität hat schon ihre Schattenseiten.


Matthias Hermsdorf postete am 2015-05-07 08:48 in Gesellschaft

Vorhin bei Rewe an der Kasse während der Kunde vor mir bezahlt:

Haben Sie eine Packbackkarte? Möchten Sie noch Geld abheben? Sammeln Sie treue Punkte?

Geht das dann in ein paar Jahren noch weiter: Wollen Sie noch unseren Newsletter abonieren? Sie könnten noch die Adware installieren?

Die gesamten Handybezahlsysteme sollen das bezahlen beschleunigen. Aber will ich das überhaupt? Das nimmt mir die Zeit zum Einpacken und verschafft der Verkäuferin die Kapazität mir noch weitere Dinge aufschwatzen zu können.


Matthias Hermsdorf postete am 2015-05-05 17:10 in Beobachtungen

Sehr faszinierend. Wikipedia - Haidinger Büschel

Der Wikipediaartikel empfielt LCDs. Mit dem Oled meines Handys geht es aber auch überraschend gut.


Matthias Hermsdorf postete am 2015-02-27 08:27 in Beobachtungen, Gesellschaft

Hier sitzen drei Mädels in der Strassenbahn. Sie sitzen in ihrem Vierer, haben alle ihre Schultaschen auf dem Schoss, die Handys in der Hand und die Kopfhörer im Ohr. Sie schauen stumm aus den Fenstern. Gelegendlich tipppt eine was. Dann ist stoppen wieder alle Bewegungen.

Ist es der Trend unbedingt Musik hören zu müssen mit der Vorsicht den anderen nicht aus den Gedanken zu reißen? Oder ist es einfach die Müdigkeit? Immerhin ist es noch vor 9:00


Matthias Hermsdorf postete am 2015-02-05 22:58 in Gesellschaft, Skepsis

Wie kann es sein, dass in einem sekulären Staat das Finanzamt die Vereinsbeiträge der Kirchen einziehen und dann Kirchensteuer nennen? Wie kann es sein, dass ein Staat, der laut von Datenschutz und Datensparsamkeit redet, die Spielregeln ändert und alle Banken verpflichtet die Religionszugehörigkeit ihrer Kunden beim Pfinanzamt abzufragen?

Es gibt eine Möglichkeit das für jede einzelnen zu verhindern, doch der Weg ist sehr steinig gewählt.

Das Finanzamt bietet ein Formular "Erklärung zum Sperrvermerk" auf den Seiten der Bundesfinanzverwaltung an. Es ist gut versteckt. Ich fand es erst durch google und nach langem suchen auch über die Seitennavigation.

(Update - der Link der erst hier Stand war nur für 45min gültig. Den Link um die Seite weiter geben zu können gibts nur auf der Übersichtsseite) https://www.formulare-bfinv.de/ffw/catalog/openForm.do?path=catalog%3A%2F%2FBuerger%2Fkirch%2F010156

Dort gibt es ein PDF mit allerlei Funktionen.Es gibt da sogar einen "Barrierefreien Modus", den man mit Alt+9 aktivieren kann. Ich sehe aber keine Veränderung auf der Seite als ein geändertes Rollstuhlfahrericon.

Am Ende muss ich das PDF aber ausdrucken und nach Berlin schicken.

Aus dem Webdesign kenne ich dieses Vorgehen gut. So bietet man Funktionen an zu denen man verpflichtet ist aber von denen man will dass sie keiner Nutzt. Man denke an Fußnoten in 4px Höhe oder nicht auffindbare Hinweise zur Kündigung.

Würde der Staat hier souverän agieren, müssten sich die Kirchen fortant selber ihre Mitgliedsbeiträge kümmern. Aber die aktuelle Lösung spricht doch von starker Lobbyarbeit seitens der Kirchen und Konfliktscheuheit seitens der Regierung.

Also nutzt eure Möglichkeiten und macht es dem System wenigstens etwas schwerer.


Matthias Hermsdorf postete am 2014-12-21 17:01 in Fragen an euch, gefrickel

Ich habe hier ein Nexus 10. Sowohl mit Android 4.x als auch 5.x und einer kleinen Anzahl von Programmen installiert, fällt das Tablet phasenweise in den Todesschlaf. Versucht man nach ein paar Stunden Standby es wieder zu starten, gelingt das nur mit einem Reset durch ein sehr langes Powerbuttondrücken.

Behoben hatte ich das Problem durch das entfernen der richten Programme. Nur ist das immer eine lästige Suche um welches es sich handelt. Ich kann ja nicht mal nach den letzten installierten gehen, weil es permanent Updates gibt. Habe ich den Verursacher gefunden und entfernt, ist wieder für ein halbes Jahr Ruhe. Und dann bringt das nächste Programm so einen Fehler mit. Im Netz fand ich bisher Hinweise vorrangig bei Nexus Geräten. Aber das kann ja verschiedene Ursachen haben.

Habt ihr das Problem auch?
Wie löst ihr es?
Wie kann es überhaupt sein, dass nach 60 Jahren betriebssystemprogrammierens solche Fehler überhaupt auftreten können?

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