Prag Eintrag 3, So. 20:46, im Hostel

Karlsbrücke und Touristenschiff

Meine Füße sind platt, aber blasenlos. Diese Hostels haben sich vor mir versteckt, das ist unfassbar. Entweder habe ich völligen Unsinn notiert, die eingesehene Hosteldatenbank ist absolut veraltet, oder die Hostels haben hier gut funktionierende Tarnungen.

Nach Überquerung der Manesuv Most, einer Brücke erwartete mich auf der anderen Seite eine Pasticerie/Bäckerei, mit allerlei leckeren Backspezialitäten, die im allgemeinen auf "Blätterteig mit etwas dazu" beruhten. Mit Süßem gestärkt zog ich weiter bis zum Staromestske Namesti, einem großen Platz. Ein paar Mittelaltermarktleute waren auch da. Tschechische Schmiede schmieden also auch in der Tschechei.

Vor einer Turmuhr sammelte sich eine Menge. Auf zwei Zifferblättern zeig sie das Datum, Tierkreiszeichen und auch die Uhrzeit. Zwei Klappen darüber deuteten auf eine mechanische Spielerei hin und die Tatsache das es 17:55 war erklärte den Auflauf.

17:57 öffneten sich die Türen. Mehrere Heilige schauten nacheinander heraus und gingen wieder. Die Klappen schlossen sich und die Leute klatschten. ... Wenn schon mechanisch verschobene Holzfiguren für solche Begeisterung sorgen, ist es irgendwo klar, das Laptopinnenleben an Magie grenzen.

Stände mit Knabberzeug bieten auch hier ihre Spezialität an. Für Prag sind das Zylinder aus Knüppelkuchenteig, überzogen mit einer Zucker-Nuss-Mandel-Mischung. Bei einem Preis von 50Kc sind sie auch sehr lecker.

Von hier aus Richtung Süden enthielt mein in Dresden geschriebener Zettel 4 Adressen von Hostels. Hier habe ich zwar einen Laptop, aber Wlan geht gerade nicht. Ein Superhandy mit GPS habe ich auch nicht. Da blieb dann bloß fragen und suchen.
Fragen führte mich nicht zum Ziel. Die fünfergruppe junger deutscher Touristinnen schaute auf meine Frage, wo es hier ein Hostel gäbe ratlos. Dann deuteten sie in 7 Richtungen und wußten doch nichts genaues.
Suchen half auch nur insofern, als das ich eine der notierten Adressen fand, in der nun die Polizei residierte. Ein anderes Hostel war geschlossen. An der Adresse des dritten fand ich nur einen Gemüseladen. Die vierte Straße tauchte einfach nicht in meinem Stadtplan auf, war aber laut google maps und meiner Erinnerung aber auch hier irgendwo.

19:00 kam ich mal wieder am Nationalmuseum vorbei. Es war leerer. Würden da nicht ein knutschendes Pärchen genau vor der Hand des Bärtigen stehen, wäre der Moment gut um den Geocache zu bergen.
Kaum hatte ich das zuende gedacht, öffnete sich hinter mir die Tür des Museums und spuckte eine unüberschaubare Menge an Leuten aus.

Eine weitere Runde auf der Suche nach Hostels brachte nicht mehr Erkenntnis als zuvor. Eine Stunde später kam ich wieder an dieser Prachtstraße vorbei, setzte mich, gab die Suche nach den recherierten Adressen auf und atmete durch.

Suchen hilft nicht. Finden muß man. Also stand ich auf, lief 20m die Straße herunter, bog beim H&M nach rechts in die Querstraße Rictung Norden ein, und nahm weitere 20m später auf der linken Seite den Eingang zu der Passage, über deren Eingang das übergroße Schild "Hostel" prangte.

Hier sitze ich nun. Das Bett in einem 4-er Zimmer kostet 320Kr, also ~13€. Es ist einfach, aber sauber. Frühstück gibt es für den Preis nicht. Bettwäsche schon, auch wenn sie mit 1,7m nicht sonderlich lang ist. Ein tschechisches Pärchen wird hier ebenfalls schlafen. Das vierte Bett ist noch frei.

Jetzt ist es 21:11 und für mich Zeit mich abermals ins Getümmel zu stürzen.

der Eingang zur U-Bahn ist gut in das Stadtbild integriert
Mr. Smith
org. Prager Knabberzeug
Touriattraktion: Uhr
ein schöner Hinterhof
Burger gefällig`?
Prag Eintrag 3, So. 20:46, im Hostel
da ist der Cahce

Prag Eintrag 2,So. 17:18, auf einem, von einer bronzenen in landesfarben bepinselten Fahne auf einem Platz in Mala Strana.

Prag Eintrag 2,So. 17:18, auf einem, von einer bronzenen in landesfarben bepinselten Fahne auf einem Platz in Mala Strana.

Mein Weg führte mich durch die Gärten unterhalb der Burg hinein nach Mala Strana. Es sieht ein bischen wie den Gamle Stan in Stockholm aus. Viele kleine herausgeputze Häuser. Hier stehen dazwischen noch einige große Amtsgebäude. An jedem hängen neben den Türen Fahnen von der Tschechei und der EU. Fahnen scheinen wirklich beliebt zu sein.

Die Ampeln in Prag machen lautstark mit einem geklacker auf sich aufmerksam.

Ein größerer Akku wäre sehr gut gewesen. Da steht das ich nur noch für 40min Strom habe. Wo ist der andere hin?

Ein junger Mann in Geschäftskleidung und Papiernotizblock von der Parkbank nebenan fragt mich, ob es hier Wlan gäbe. Leider kann ich ihm darauf keine Antwort geben. Seit dem Einbau des Rams geht das Wlanmodul nicht mehr.

Eben kam ich durch die Franz Kafka Ecke. Es gab Museen, Bücherläden, Gaststätten in seinem Namen.

Die Touristenschiffe sehen aus wie die in Berlin, Dresden, oder das eine in Bernburg. In Halle gibt es glaube ich auch solche. Die scheinen mir von den gleichen Machern wie die Straßenbahnen zu sein.

Unter der Karlsbrücke bin ich eben schon drunter durch und momentan nördlich davon. Sie endet mich direkt am Ufer, sondern führt noch ein ganzes Stück weiter. Mein Weg wird mich jetzt wohl Richtung Josefus führen.

Prag Eintrag 2,So. 17:18, auf einem, von einer bronzenen in landesfarben bepinselten Fahne auf einem Platz in Mala Strana.
Prag Eintrag 2,So. 17:18, auf einem, von einer bronzenen in landesfarben bepinselten Fahne auf einem Platz in Mala Strana.
Prag Eintrag 2,So. 17:18, auf einem, von einer bronzenen in landesfarben bepinselten Fahne auf einem Platz in Mala Strana.
Prag Eintrag 2,So. 17:18, auf einem, von einer bronzenen in landesfarben bepinselten Fahne auf einem Platz in Mala Strana.
Prag Eintrag 2,So. 17:18, auf einem, von einer bronzenen in landesfarben bepinselten Fahne auf einem Platz in Mala Strana.
Prag Eintrag 2,So. 17:18, auf einem, von einer bronzenen in landesfarben bepinselten Fahne auf einem Platz in Mala Strana.
Prag Eintrag 2,So. 17:18, auf einem, von einer bronzenen in landesfarben bepinselten Fahne auf einem Platz in Mala Strana.

Grüße aus Prag

Grüße aus Prag

Gerade jetzt sitze ich auf einer der Stufen des Hracin, des Prager Burgbergs und einem der Brennpunkte des Tourismus. Es ist Ostersonntag, der 12.04.2009, 15:20 und vor 30 Stunden wußte ich noch nichts von dieser Fahrt.

Eine Freundin rief gestern morgen an. Sie wohnt momentan in Österreich, sonst in Spanien, auch mal in Rumänien und kommt eigentlich aus Halle in Sachsen Anhalt. Gerade war sie in Dresden und lud mich für heute morgen zum Frühstück ein. Ihr Zug nach Wien würde aber schon drei Stunden später fahren, viel Zeit zum reden blieb damit nicht. Ihr Zug nach Wien fährt durch Prag und diese Stadt wollte ich schon immer mal sehen. Also recherchierte ich etwas. http://www.myczechrepublic.com war da wirklich hilfreich.
Die Fahrt von Dresden aus kostet 25€, Übernachtungen sollte es für 15€ geben, und morgen habe ich frei. Das sind gute Vorraussetzungen um mal weg zu fahren. Zwei Stunden fahrt in guter Begleitung waren inklusive.

11:10 verließ der EC von Berlin nach Wien Südbahnhof den Dresdner Hauptbahnhof. 13:18 erreichten wir Prag Holešovice.

Ein 24 Stunden Ticket für die Metro und die Straßenbahn kostet 100Kc, ungefähr 3,70€. Hier gibt es noch Tschechische Kronen, auf den Euro muß man wohl noch bis 2012 warten.

Im Bahnhofsgebäude gibt es, nach den 3 Geldwechselschaltern auch einen seriöseren Geldautomat.

Die U-Bahnen fahren oft und schnell. Es gibt 3 Linien, rot, gelb und grün. Die rote Linie brachte mich zur Haltestelle Muzeum. Hier bekommt man in der Touriinfo eine kleine und praktische Stadtkarte.

(Nachtrag vom Abend. Gleich hier sollte man sich günstige Hostels einzeichnen lassen. Die Karte zeigt zwar allerhand H für Hotels. Aber deren Namen aber alle so teuer klingen...)

Aus den Tunneln entstiegen erwartete mich eine Prachtstraße und das Nationalmuseum. Der Hinweis für den Auftragsgeocache hieß "In der Hand des bärtigen Mannes". Er war leicht zu finden. Leider rennen dort so viele Touristen herum, das ich nicht hoch griff und ihn nicht der Öffentlichkeit präsentierte.

Wieder rein in die Metro fuhr ich mit der grünen Linie bis zur Haltestelle Hradcanska und meine Füße hierher auf den Hradcin zu den Abertausenden anderen Touristen.

Die Stadt ist nett. Polizisten flirteten mit einer Süßigkeitenverkäuferin. Es geht recht ruhig zu. Es ist aber eindeutig nicht Deutschland. Ein drittel aller Rolltreppen sind defekt (oder zumindest deaktiviert). Zwischen den wenigen aktuellen Straßenbahnen fahren noch einige Tatrawagen russischer Produktion. Hier eben standen zwei Polizisten eng mit einem schmierigen Typen zusammen, bedrängten ihn. Dann wechselte etwas die Hände, und beide Seiten trennten sich lächelnd.

Unter den Touristen höre ich überraschend viel Französisch. Aber vielleicht fällt mir das Englische nur nicht auf und die slavischen Sprachen kann ich nicht weiter unterscheiden. Canon stellt eindeutig die Mehrheit der großen Kameras.

Um in den Dom zu kommen müßte ich mich an eine lange Schlange anstellen. Dazu habe ich gerade so gar keine Lust. Vielleicht ist es morgen leerer. Vielleicht bin ich morgen wieder hier. Solange kann ich noch Fotos von Gargoyls und Drachentötern machen.
Gab es nicht auch eine Drachenstory für Prag? Oder war die woanders? Hier habe ich vergessen zu recherchieren.

Die Polizeisirenen haben eine andere Melodie als zuhause. Es klingt bei weitem nicht so drängend und hektisch, ist dafür aber noch weiter zu hören. Besser ist das so auch nicht.

Grüße aus Prag
Grüße aus Prag
Grüße aus Prag
Grüße aus Prag
Grüße aus Prag
Grüße aus Prag
Grüße aus Prag

ektoplasmische Pilzderivate

ektoplasmische Pilzderivate

Dieses Foto ist gehört zu einem exklusiven Report über den extensiven Anbau ektoplasmischer Pilzderivate in basalthaltigen Verwerfungen jenseits der Subduktionszone durch die Vereinigung fungisopher Marsianer.

Vorhin im Alaunpark

Sohn: ... aber wenn er doch schonmal ans Kreuz genagelt wurde, kann er danach doch nicht einfach so auferstehen...
Mutter: ... hm, die ganze Geschichte ist recht unglaubwürdig...

Mathe kann schön sein

Mathe kann schön sein
Mathe kann schön sein

Mathe kann so schön sein.

Nur wie zeig ich diese Bilder besser auf dieser Homepage? Hier fehlt noch ganz eindeutig eine Möglichkeit Bilder als Vollbild anzuzeigen.
Einfach so auf nackte Bilder zu verlinken finde ich unschön. Lightbox und Thickbox habe ich noch nicht soo genau angeschaut oder fand es nicht soo berauschend.
Pictlense wollte beim letzten Versuch nicht so recht. Na mal sehen...

ein Wall-e Casemod

Ein Russe mit sehr viel Zeit hat einen Wall-e-Computerhäuse gebaut. Es ist schon toll.

Die ganze Seite englischrussia.com bietet sich an, wenn man gerade auch Zeit hat und nur mal stöbern möchte.

Die Geister sind ihrem Terrarium entkommen.

Die Geister sind ihrem Terrarium entkommen.

Sowas aber auch. Die Geister sind ihrem Terrarium entkommen. Nicht gut nicht gut nicht gut!

Panoramen

Beeindruckende Panoramen gibt es bei 360cities.net


San Martin Beach, Celorio, Llanes in Spain

mit Warp5 durch das Wurmloch

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