Matthias Hermsdorf postete am 2010-06-14 14:36 in

Matthias Hermsdorf postete am 2010-05-26 13:06 in Beobachtungen, Gesellschaft, Hechtviertel

Zum Mittagessen gab es Pizza. Als wir vom Supermarkt zurück kamen trafen sich auf der anderen Straßenseite 2 Omas und begannen zu plaudern.
Als wir uns 30min später mit der gebackenen Pizza in die Sonne vor dem Laden setzten, standen sie immer noch da.

Sie chatteten intensiv in ihrem bevorzugten sozialen Netzwerk. Dabei vergaßen sie regelrecht die (wertvolle) Zeit. Man könnte meinen, das sie von der Nachbarschaft abhängig waren.

Und keiner hat etwas dagegen.


Matthias Hermsdorf postete am 2010-05-17 20:42 in Rezension, Umzug

Kürzlich habe ich meinen Telefonprovider gewechselt. Meine alte Telefonnummer ist mir dabei abhanden gekommen. Das ist jetzt nicht so dramatisch. Alles und jeden (der die alte Nummer hatte) muss ich unbedingt darüber informieren dass sich etwas verändert hat. Als Folge komme ich mit alten Bekannten in Gespräche, für die sonst der Grund gefehlt hat.

Rückblick auf das hässliche Vodafone

Meine Telefonrechnung war unangenehm hoch und der Gedanke an mobiles surfen würde die Preise noch weiter steigen lassen. Die letzten Jahre war ich bei vodafone gewesen und außer das es etwas teuer war, lief bei mir auch alles glatt.

Jetzt aber würde ich surfen wollen. Ein Blick auf die Seite erschlug mich mich einem unüberschaubar großen Angebot an Tarifen und Tarifoptionen, die in gegenseitiger Abhängigkeit stehen. Es kommt dem Versuch nahe KDE ohne Paketmanager installieren zu wollen. Insgesamt beliefen sich die hypothetischen Zusatzkosten auf etwa 10-20€, je nach gewünschter Geschwindigkeit. Das ist schon einiges. Ob das aber auch wirklich funktionieren würde war für mich fraglich.

Welche Konditionen hat mein eigener Vertrag? Diese Frage beschäftigte mich des öfteren. Über die Vodafone Webseite war es mir jederzeit möglich neue Tarife und weitere Optiönchen zu buchen. Ein Link auf die aktuellen Konditionen war nicht zu finden.

Meine Handyrechnung bestand auch aus vielerlei Posten. Da ist der Preis vom Wochenende. Der aus dem Zuhausebereich meiner virtuellen Festnetznummer, die auch auf meinem Handy herauskommt, wenn ich in der Nähe bestimmter Funkmasten bin. Anrufe ins Festnetz werden anders abgerechnet als zu Vodafonekunden und anders als zu anderen Telefonanbietern. Aber was weiß ich was der andere für einen Anbieter hat. Die Zuordnung der Nummern zu Providern klappt schon seit Jahren nicht mehr, ist doch fast jeder schon mindestens ein Mal gewechselt. Ein saftiger Kostenpunkt kam bei mir mal zustande als ich von "Festnetznummer" zu "Festnetznummer" telefonierte und beide Geräte doch Mobiltelefone waren. Statt 4cent/min waren es da einfach mal 29cent/min. Die sms waren mit 29cent ebenso ärgerlich teuer.

eine Alternative in Sicht?

Ein Wechsel begann sich immer angenehmer anzufühlen. Fonic würde es werden. Das Preismodell ist überschaubar. 9 Cent kostet die Telefonverbindung nach egalwohin.  Cent kostet die sms. Zum surfen gibt es den absolut gesehen hohen Preis von 24cent/mb. Relativ zu Vodafone wäre auch das gering. Als einzige Zusatzoption gibt es hier eine Pauschalpreis für 10€/Monat für 200mb in umts und danach edge Geschwindigkeit. Für meine Anforderungen sollte das reichen. Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit, keine Kündigungsfrist, keine Grundkosten und nur sehr wenig Kleingedruckes. Es ist ein tranparentes Modell. Auch unterhält fonic keinerlei Fillialen und macht vergleichsweise wenig Werbung, die ich als Kunde in der Runde danach auch nicht Gegenfinanzieren muss. Da es fonic seit 3 Jahren gibt, scheint das Konzept zu funktionieren. Diese Firma ist mir sympatisch.

Weg von vodafone !

Also kündigte ich den Vodafonevertrag. Im August 2008 hatte ich ihn geschlossen. Die lästig langen 24 Monate wären in kürze um. Alles wäre gut und die Rufnummernmitnahme würde mich zwar bei vodafone 25€ kosten, aber bei fonic dagegen einen Monat kostenloses telefonieren einbringen. Das ist ein kleiner Biss in einen sauren Apfel mit einer Erdbeere hinterher. Was will man mehr.

Dann kam aber ein Rückruf von Vodafone. Ob ich nicht doch lieber weiter Vodafonekunde bleiben wolle. Nein, wolle ich nicht. Aber da wäre etwas mit der Kündigungsfrist seltsam, ob ich nicht später nochmal auf einer anderen Hotlinenummer anrufen würde. In der Zwischenzeit recherchierte ich. Ihr Datum entstammte dem Initialvertrag von 2004, nicht von dem 2008. Das ändert aber nichts, denn ihre Kündigungsfrist liegt laut AGBs bei 3 Monaten. In meinen Vertragsunterlagen stand nichts davon. Dort enthielt nur nahezu jeder Absatz den Vermerk von 24 Monaten Vertragslaufzeit. Kurz: Ich hatte 9 Tage zu spät gekündigt.
Also rief ich wieder an, versuchte es auf Kulanz, ein paar lieben Worten, ein paar bösen. Es half nichts.
Vodafone hat meine Telefonnummer in Geiselhaft genommen und läßt den Vertrag erst zum 31.07.2011 kündigen. Die Grundgebühr werde ich bis dahin nicht los. Das ich die Nummer aber nun doch erst ab frühstens 31.3.2011 umziehen könnte, ist sehr lästig. Zumal die Umzugspläne schon eine Weile gärten.

Fazit

Vodafone ist ein bürokratischer Haufen von Leute, die ich mit Flüchen übersäe, die ich gar nicht aufzuschreiben wage. Die Firmenpolitik ist es jeden Kunden im Durchschnitt um 50€ zu melken. Die Verträge sind so kalkuliert, das es zwar hundert Wege dorthin gibt, das Ziel jedoch immer das gleiche ist. Ewig lange Kündigungsfristen, das überhäufen der nützlichen Informationen mit einem Haufen Schund und liebe nette Anrufe zur Vertragsverlängerung sind ein Haufen Steine im Weg zum Wechsel, die mir diese Firma sehr unsympatisch machen.


Matthias Hermsdorf postete am 2010-05-17 15:17 in Filme, Links, Usability

Dieses Video hier ist sehr sehenswert. Sixthsense  zeigt einen Ansatz die digitale Welt mit der analogen auf wie es aussieht auf recht universellem Weg zu verbinden. Der Nutzer trägt eine Kamera und einen Beamer mit sich. Der Beamer macht jede Oberfläche zum Bildschirm. Die Kamera sorgt für die Erkennung des Nutzers und macht das Bild zum Interface. Damit brauchen die Objekte keinerlei Technik um digital verwendbar zu sein.

Sicherlich sagt die kleine Stimme im Hintergrund: Vorsicht, von der Privatsphäre ist dann nicht mehr viel übrig wenn ich alles vor mir permanent gefilmt wird. Andererseits kann ich das Gerät auch ausschalten, die Verbindung verschlüsseln und Datenlecks abdichten. Aber ohne den Input funktioniert diese mächtige Technologie nicht. "Aus großer Kraft folgt große Verantwortung" wußte schon Spiderman.


Matthias Hermsdorf postete am 2010-05-12 12:01 in Badewannengedanken

Mit Parallelisierung zu besserer Bildqualität bei kompakteren Ausmaßen

Rückblick

Im ersten Teil vor langer langer Zeit schlug ich vor mit einem Objektiv mehrere Bilder mit unterschiedlicher Fokussierung aufzunehmen und die dann zu verrechnen. Für eine Erhöhung des Dynamikumfangs wird das ja schon erfolgreich getan.Um diesen Ansatz umzusetzen bedarf es nur empfindlicher Sensoren und schneller Technik im Hintergrund. Insgesamt braucht man dafür aber noch große, gute, aber klobige Objektive

Gedankengang

Beim Träumen am morgen fiel mit dann das Very Lage Array und und die Very Long Basyline Interferometry mit dem Smartphone , das ich noch nicht habe, und meinen Urlaubsplänen zusammen.

Idee

Könnte man nicht eine Kamera mit einem Feld von mehreren Objektivmodulen versehen? Alle lösen gleichzeitig aus und die Bilder werden addiert. Da für jeden Bildbereich mehrere Daten vorliegen, wird das Rauschen minimiert. Die Motiverkennung hat mehr auswertbare Daten. Dazu wird noch durch die insgesamt größere Sensorfläche die Bildqualität erhöht. Man könnte den Schärfentiefebereich dynamisch wählen indem die Schärfeinformation nur von einem Objektiv oder von mehreren genommen wird. Die Farbe jedoch aus mehreren Objektiven interpoliert. Selbst 3D Bilder ließen sich so recht einfach und nebenbei generieren.

Problemchen

Ein Haken ist natürlich das man mehrere Systeme synchronisieren muss. Das braucht Ressourcen, die heute zur Verfügung stehen sollten. Die Kamera kann aber kalibriert werden, entweder im Vornherein, oder parallel zur Fotografie auf Grund der aufgenommen Fotos. Selbst wenn eines Tages ein Subsystem ausfällt funktioniert die Gesamtkamera noch, solange nicht der Kopf des ganzen betroffen ist.

Fazit

Mit nur wenig höheren Hardwarkosten und etwas Software sollten sich auf kleinem Raum wesentlich hochwertigere Bilder aufnehmen lassen.

Update

Heute (auch am 12.05.2010) zeigt areamobile.de eine Meldung passende Meldung. Sharp stellt ein Kameramodul für Handys mit 2 Kameras zur Aufnahme von 3D Bildern vor. Damit geht die Entwicklung in die diese Richtung .


Matthias Hermsdorf postete am 2010-04-01 00:43 in digital Art, Tablett, Wesen
das Auge

Matthias Hermsdorf postete am 2010-03-05 00:51 in Badewannengedanken

Heute hat es geschneit... bei dem Lichte gesehen klingen doch die Ankündigungen zur globalen Erwärmung ganz angenehm.


Matthias Hermsdorf postete am 2010-03-03 16:29 in Dresden, Gesellschaft, jonglieren
Körperwärme am 06.03.2010

 Dieses Wochenende (3.-5.7.2010) ist in Dresden die Jonglierconvention. Genaue Informationen dazu gibt es unter jonglieren-dresden.de.

500 Gäste werden erwartet. Die Eintrittskarten für die Galashow im Theater Wechselbad sind bereits ausverkauft. Es wird großartig. Freitag Abend gibt es eine Offene Bühne in der Halle und eine Offene Feuerbühne draußen. Sonntag wird es Spiele geben, genaueres wird nicht verraten. Über die gesamte Zeit finden Unmengen an Workshops unterschiedlichster Thematiken statt. Einfach so jonglieren kann man auch noch.

Für die, die lieber tanzen wollen, gibt es Samstag Nacht die Körperwärmeparty. Es spielen Bureaumaschine und DJ Equipment. Der Eintritt liegt bei 4€.

Das ganze findet in der Margon-Arena in Dresden statt.

Unbedingt erzählen muss ich davon, weil ich bei der Organisation dabei bin und u.a. der Flyer da oben von mir ist.

 


Matthias Hermsdorf postete am 2010-03-01 14:46 in Blumen, Fotografie, Frühling
Schneeglöckchen auf den Elbwiesen

 Es ist Frühling. Wirklich.

Die Luft ist warm, die Sonne noch da wenn ich das Büro verlasse und auf den Elbwiesen blühen die ersten Schneeglöckchen. Es geht aufwärts!


Matthias Hermsdorf postete am 2010-03-01 14:40 in drupal, gefrickel

Hin und wieder ist es notwendig Videos in Drupal einzubinden. Nicht in jedem Fall ist es möglich die Videos bei einem Dienst da draußen im Netz zu hinterlegen und dann vor Ort nur den vom Dienstanbieter gelieferten Codeschnipsel einzubauen. Dann muss man wohl oder übel selbst ran.

Ein Weg ist folgender:

1. Seite vorbereiten

  1. Module installieren: swf-tools
  2. Module aktivieren: swf-tools, FlowPlayer3-, UFO (Der Flowplayer muss noch extra unter flowplayer.org heruntergeladen um im swftools/shared/flowplayer Verzeichnis hinterlegt werden. Und ohne das UFO geht es nicht.)
  3. Module einrichten: /admin/settings/swftools flowplayer zum abspielen auswählen, Playeroptionen anpassen
  4. Eingabeformate -> SWF Tools filter aktivieren

2. Video vorbereiten

  1. Video in flv konvertieren. Avidemux hat sich bewährt. Verwendeter Videocodec: flv1 (lavc) mit 1200kb/s bei 720x400px Auflösung. Sollte das Ausgangsvideo ein 16:9 vob-mpeg2 sein, lassen sich die nicht-quadratischen Pixel hier per Filter korrigieren. Audio: mp3 (lame)
  2. Startbild extrahieren: Der Player bietet es an ein Startbild anzuzeigen. Einen Frame aus dem Originalvideo zu verwenden bietet sich hier an. Es muss als jpg gespeichert werden. png funktioniert nicht

3. Video einbinden

  1. Video direkt im Text mit dem swf Tag aufrufen. Mit image="<name>" wird das Startbild eingebunden. Der Pfad beginnt unterhalb von /sites/files/
    Bsp: <swf file="videos/beispielvideo.flv" image="videos/beispielvideo.jpg"></swf>

 

flv ist ein Containerformat das neben mp3 auch aac und Speex als Audiocodec und neben flv1 auch h.264, Sorenson Sparc und VP6 als Videocodex enthalten kann. Die Variante mit flv1+mp3 funktionierte über Avidemux recht gut. Andere Programme liefern andere Möglichkeiten.

 

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