Formfaktor, Display und die Verwendbarkeit als Ebook Reader

Neben dem Asus 901 und dem Samsung NC10 war es das kleinste Netbook, das ich mir angesehen hatte. Gegen Asus habe ich da eine diffuse Abneigung und das Samsung NC10 ist mir einerseits zu groß und andererseits hat es eine Festplatte.

Als der Eee700 herraus kam freute ich mich über diese schöne neue Welt mit seinen Flashdisks und das es kleine angepaßte Linuxe als Alternative gibt. Jetzt, etwa ein Jahr später haben fast alle neuen Netbooks doch wieder rotierende Magnetscheibenplatten und WinXP.
Der A110l hat das nicht. Und das ist gut so. Mit seiner (wenn auch kleinen) SSD und spätestens mit einer Lüftersteuerung ist er Geräuschlos.

Mit dem FBReader, einer optisch minimalisitischen, aber gut durchdachten Readersoftware, ist der Acer Aspire One für mich ein guter Ebookreader. Die Software erlaubt es den Bildschirm auch Hochformat zu nutzen. Das Display hat dann ungefähr Taschenbuchformat. Die Vorteile sind aber vielfältig. Anders als in Büchern ist die Schriftgröße variabel. Vertreter von e-paper (verbaut z.b. im Amazon Kindle schwärmen hin und wieder von der besseren Lesbarkeit und dem höheren Kontrast bei starkem Sonnenlicht. Sooo oft lese ich aber nicht in so grellem Sonnenlicht. Bei mir kommt das Lesen im Halbduster öfter vor, dann, wenn denn der Kindlenutzer zu seiner dazugekauften Ausstattung greift und eine Lampe installiert.

Hin und wieder Lese ich im Bett. Dann habe ich ein dunkles Rot als Schriftfarbe und schwarzem Hintergrund. Das Schwarz könnte etwas schwarzer sein, ja, aber es ist akzeptabel in Anbetracht der Alternativen. Die anderen Netbooks sind da nicht besser.

Mit gedimmter Helligkeit hält der Akku drei Stunden. Meist lege ich das Netbook vorher weg, dann wenn ich auf das Display schaue und plötzlich der Monitor aus geht und ich die letzten mindestens 10 Minuten geschlafen habe... ;)

Fazit: Als Ebook Reader ist es für mich sehr gut verwendbar.

PS: Erkenntnis des Abends: Das Acer Apire One paßt in meine große Jackentasche.