Tiefenschärfe für Kompaktkameras

Vordergrund

Im Zeitalter von überaus lichtempfindlichen Sensoren, sollte es doch möglich sein 3 Bilder in Folge aufzunehmen, die geringfügung vor und hinter das gewählte Motiv fokussieren. Aus den unterschiedlichen Schärfen sollte sich ein Modell errechnen lassen, durch das ich die Schärfentiefe stufenlos verändern lassen sollte.

Hintergrund

Klassisch sorgt die Physik dafür, das bei Blenden größer als unendlich-klein auf einem Bild nur ein Bereich in bestimmter Entfernung scharf dargestellt wird. Alles was sich davor oder dahinter befindet, wird nicht direkt auf die Zielebene projiziert, sondern fallen dort als unscharfe Objekte auf. Punkte werden zu scheiben.

Manchmal ist das aber wirklich gewollt. Das Motiv hebt sich so besser vom Hintergrund ab. Die Fotografen wollen es haben.

Was nun. Die Schärfentiefe hängt vom Objektivdurchmesser ab.
Je größer das Objektiv ist, desto größer ist seine Offenblende. Je größer der Sensor ist, desto größer muss das Objektiv sein. Je größer die größte Blende in einem Objektivtubus ist, desto höher ist die unerwünschte Randabschattung.
Ich will aber gar kein größer größer größer.

Mit einem kleineren Sensor in einem kleineren Gehäuse muss ich damit in die Trickkiste greifen. Wie das geschehen kann steht oben.

Alternativ zu einem variablen Schärfebereich sollte sich so auch die Auflösung relativ unabhängig von der Sensorauflösung erhöhen lassen. Mit mehren Bildern mit geringfügig unterschiedlichen Blickwinkeln lassen sich dann auch Strukturen kleiner als der Pixelabstand erkennen.

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