Windows7 per Tastatur

nette kleine Helferlein

Auf diesem meinen Netbook läuft die Windows7 Beta. Und es ist toll!
Die Bedienung ist durchdacht und intuitiv und die Tastatursteuerung ausgezeichnet.

Win+ Pfeil nach oben: das aktuelle Fenster wird Vollbild
Win + Pfeil nach unten: War das Fenster Vollbild, ist es jetzt wieder normal. War es normal, wird es minimiert.
Win + Pfeil nach links: Das aktuelle Fenster bekommt den linken halben Bildschirm.
Win + Pfeil nach rechts: hatte das Fenster den linken halben Bildschirm, kommt es jetzt wieder zu seiner vorherigen Größe in die Mitte. War es dort, bekommt es den rechten halben Bildschirm.

Operator auf der Nebukadnezar

Jetzt ist eine der Einschränkungen des Netbooks sein kleiner Bildschirm. Zuhause steht hier ein 19" TFT herum, den ich gegebenenfalls anschließen kann. Win+P bringt ein Auswahlfenster herauf, bei dem ich zwischen Monitor only, Duplicate, Extend und Projektor only wählen kann. Die relative Position beider Monitore kann ich in den Bildschirmeinstellungen festlegen. Momentan steht der kleine Monitor unterhalb des großen und so komme ich auf den oberen Monitor wenn ich den kleinen mit der Maus nach oben verlasse. So wie ich es mir wünsche.

Das Fenster verschieben ist wirklich durchdacht. Die Windows + Pfeil nach links / rechts funktionieren auch über mehrere Bildschirme.
Mit mehrmaligem drücken verhält sich das Fenster wie folgt:

normal Bildschirm 1 -> rechte Hälfte Bildschirm 1 -> linke Hälfte Bildschirm 2 -> normal Bildschirm 2 - > rechte Hälfte Bildschirm 2 -> linke Hälfte Bildschirm 1 -> normal Bildschirm 1

Sehr praktisch finde ich das.

nochmal Fenstergrößen

Doppelklick mit der Maus auf die Kopfzeile eines Fensters maximiert es wie gewohnt. Klicke ich jedoch doppelt auf den oberen Außenrand, dort wo ich sonst die Höhe des Fensters wählen kann, wird das Fenster auf volle Bildschirmhöhe bei bisheriger Breite vergrößert.

Wie komme ich zum gewünschten Programm.

Ein Weg ist Alt+Tab. WindowsXP zeigte hier schnell die Programmicons und deren Bezeichnung. Vista zeigte kleine Vorsichtfenster, die nicht zu gebrauchen waren (und durch einen Registryeintrag durch die alte Ansicht ersetzt werden kann). Windows7 zeigt wie Vista die kleinen Vorschaufenster. Wenn ich jedoch bei einem Fenster verharre, werden alle großen Fenster auf dem Bildschirm bis auf den Rahmen transparent und das zum Icon gehörige Fenster wird angezeigt, drücke ich jetzt erneut den Tabulator werden die kleinen Icons und das jeweils gewählte Fenster angezeigt.
Zusätzlich zu XP (und wie bei Vista mit Voranschau) gibt es auch ein Icon des Hintergrundbildes, das, wenn man es wählt, alle Fenster minimiert.
Win+Tab gibt es wie bei Vista immer noch, ist aber immer noch überflüssig.

Bei XP konnte ich nach dem Drücken und loslassen von Win mit dem Tabulator zu der Schnellstartleiste springen und dort mit dem Cursor navigieren. Bei Vista ging das nicht mehr.
Bei Windows7 gibt es keine Schnellstartleiste mehr. Programme können jedoch an die Taskleiste angepinnt werden. Sind sie geschlossen wird ihr Icon angezeigt. Werden sie geöffnet, wird es hervorgehoben, wird breiter und bekommt den Fenstertitel als Beschriftung. Damit ist bei mir immer der Explorer (für mich erst ab Win7 wirklich nutzbar) (Win+e) immer auf Platz 1, der Musikplayer ist immer auf Platz 2, der Firefox immer auf Platz 3 und das Mailprogramm immer auf Platz 4. Was danach kommt ist von der Tagesform abhängig.
Wie komme ich nun aber zum aktuell geschlossenen Musikplayer, der dann bei Alt+Tab nicht auftaucht.
Er ist immer auf Platz 2. Win+2 startet den Player.

Was ist wenn ich aber mehrere Firefoxfenster habe?

Bei XP lagen alle Fenster nebeneinander in der Taskleiste. Bei Vista wurden sie gruppiert und nur ihr Name verriet welche Instanz sie sind.
Bei Win7 werden sie ebenfalls gruppiert. Die Stapel zeigen die Anzahl ihrer Fenster an. Liegt der Cursor über dem entsprechenden Stapel werden alle dazugehörigen Vorschaufenster über der Taskleiste angezeigt. Schiebe ich meine Maus auf eines dieser Vorschaufenster, werden wie bei Alt+Tab alle anderen Fenster transparent und nur das gewählte wird angezeigt.
Damit kann ich in das Mailprogramm schauen, ob eine neue Mail da ist, und wieder zum letzten Programm zurück kehren, ohne das ich einmal hätte klicken müssen.

Und mit der Tastatur?

Genau so.

Will ich zum Firefox auf Position 3, klicke ich Win+3, will ich zu dessen 2. Fenster, klicke ich Win(+3+3). Momentan schreibe ich diesen Text als Mailentwurf. Das Mailprogramm liegt auf Position 4. Die Reihenfolge im Stapel ist unveränderlich, weder von Windows noch von mir (ja nagut, was solls, damit kann ich leben). Damit ist das Mailprogramm immer das erste im Stapel und der erste Mailentwurf immer das 2. Fenster im Stapel.
Von hier zum 2. Firefoxfenster und zurück wäre dann Win(+3+3+4+4).
Merken muss ich mir das nicht (kann es aber). Ich kann ja Win klicken um mir die bei mir standartmäßig ausgeblendete Taskleiste zeigen zu lassen, und dann sehe ich den VLC auf Position 7.

Es sind Angebote

Man muss ja nicht unbedingt mit Win(+7+7+7+7+7) in die 5. Instanz des manchmal offenen Videoplayers springen. Es gibt da ja noch die Maus, oder das Touchpad, oder den Touchscreen (oder die verbesserungswürdige Spracherkennung). Aber es geht. Die Option ist da und leicht benutzbar.

Was fehlt?

Jetzt wäre es noch schön weitere Shortcuts mit Win und Fn selbst belegen zu können. Es sind noch so viele frei. Die Musikplayertasten fehlen z.B. noch.
Aber ansonsten fehlt mir überraschender Weise gerade.... nichts.

Kommentare

angebot!

http://www.playit.de/catalogsearch/result/index/?q=windows7&order=price&dir=asc ... und nein, ich verdiene nix daran ... leider

Gibt noch mehr

Hi, bin jetzt auch begeisterter Win7 Benutzer. Da ich einige Widgets auf dem Desktop habe, ist die Testenkombi Win + Leer ganz nett - um etwa einen Blick auf den Kalender zu werfen. Manche Widgets erfordern aber eine Interaktion (z.B: Arbeitszeiterfassung) - leider kann man aber im Win+Leer-Modus (keine Algebra hier :) nicht klicken. Deswegen gibt es noch Win + D, was den Desktop anzeigt. Ist wie das Win + M von XP, nur das ein erneutes Win + D die Programme wieder herstellt, wohingegen bei einem erneuten Win + M nix mehr passiert.

PS: Das Captcha für's Kommentieren sieht aus, als hätte ich's per Hand geschrieben (kann nämlich nicht lesen :)

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