Matthias Hermsdorf postete am 2019-12-11 09:30 in Griechenland, Tier
eine athener Schildkröte rennt durch Keramikos

Auf den archeologischen Feldern wohnen viele Schildkröten. Diese hier rannte durch Keramikos. Ich war überrascht, wie schnell sie sind. Und dann ist sie vor lauter Panik zwischen Steinen hängen geblieben und kam nicht mehr raus.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-12-09 22:51 in Meer, Tier
Einige Möwen

Matthias Hermsdorf postete am 2019-11-26 13:12 in Dresden, Herbst, Nacht
Marienbrücke Dresden bei Nacht

Im Dunkeln fahre ich nach Hause, und das zu einer Zeit in der es im Sommer gerade erst erträglich wird. Es ist nebelig und kühl. Es ist eindeutig Herbst. Das heißt der Winter naht. Es ist schon interessant wie träge die Erde als System ist. Jetzt kühlt die Nordhalbkugel aus. Aber so richtig kalt wird sie erst, wenn die Tage wieder länger werden.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-11-26 08:34 in Herbst, Meer, Ostsee
Kind rennt über den Sandstrand

Ich hätte hier noch ein Bild, ein zeitloses Motiv. Ein Kind rennt am Strand entlang. Es ist meine Tochter. Aber von mir gibt solche Bilder auch. Und von tausenden anderen.

Demnach wäre das Bild alles andere als Einzigartig und damit schon regelrecht langweilig. Aber daseer ändert sich auch fortwährend. Damit würde ich das Bild vielleicht als stereotypisch einordnen, und trotzdem schön.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-11-26 07:25 in Tier
Möwe voraus

Vor einer Weile war ich an der Ostsee. Die Möwen haben sehr energisch die alten Brötchen eingefordert. Während der Schwarm sich von vorn auf mich stürzte, schnappte eine von der Seite nach der Tüte aus meiner Tasche.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-08-22 06:02 in Fotografie, Tier
2 Stiglitze picken Sonnenblumenkerne

Wir haben in den Balkonkästen Sonnenblumen. Die sind mit bis zu 2m erstaunlich hoch. Gestern hatten wir seltene Besucher. 2 Stiglitze picken sich Kerne aus den Sonnenblumen. Das ist eine schöne Abwechslung. Vor Jahren gab es im Winter Amseln, Meißen, Grünfinken. In den letzten Jahren waren es nur noch Tauben und Spatzen.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-08-11 14:06 in Garten, Tier
2 Wespen in ihren Waben

Im Querbalken der Schaukel in unserem Garten wohnen Wespen. Sie bewohnen diese Waben seit mehreren Jahren und sie tun uns nichts.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-08-02 08:00 in Skepsis

Vor kurzem habe ich mir Alternativlos 36 angehört, bei dem Frank und Fefe beim Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald und dort mit Leuten vom Institut über Plasmaphysik, Kernfusion und den Versuchsreaktor Wendelstein 7X gesprochen haben.

Der Podcast war sehr interessant. Ich finde es herausragend, was und wie dort gebaut wird. Und doch fürchte ich die Anfänge des Erfolgs.

Es ist eine ziemlich große Demonstrationsmaschine, die zeigen soll, das eine kontinuierliche Kernfusion über 30min machbar ist. Und wenn alles gelingt, kann eine 10x so große Maschine gebaut werden, die dann tatsächlich mehr Energie abgibt als sie aufnimmt. Das klingt nach einem Plan.

Aber am Ende ist das Gerät auch nur eine große Dampfmaschine, die vorrangig Wärme im Gigawattbereich abgibt. Und die kann zum Teil in elektrischen Strom umgewandelt werden. Damit spielt der Fusionsreaktor in der selben Liga wie Kernspaltungskraftwerke oder auch Kohlkraftwerke.

Zu dem 1/3 Strom kommen 2/3 Wärme, die abgeführt werden müssen. Kernkraftwerke heizen Flüsse. Kohlekraftwerke heizen die Athmosphäre. Sie öffnen riesige Energiespeicher, die besser verschlossen bleiben sollten.

Es besteht noch die Chance, das eines Tages aus der Kernfusion deutlich effizienter elektrische Energie gewonnen wird. Dann könnte man die Dose der Pandora wieder ein Stück weit schließen und dem System Energie entziehen und einlagern.

Bis dahin befürchte ich, das mit Kernfusion auch nur Erderwärmung verursacht.

Gaskraftwerke sind auch nicht gerade toll, aber sie lassen sich schnell hoch- und runterfahren und spielen damit besser mit Wind- und Sonne zusammen.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-07-31 08:00 in Antike, Griechenland, Sommer
Erechtheion auf der Akropolis in Athen

Athen - Teil 4

Weil es so schön ist, noch ein Bild von der Akropolis


Matthias Hermsdorf postete am 2019-07-29 08:00 in Beobachtungen, Gesellschaft, Spanien
die Küchenarbeitszeile der Ferienwohnung - mit einem halben Fenster im Schrank

Grüße aus Athen - Teil 3

Unsere Ferienwohnung war schön. So groß wie meine erste Wohnung und mit einem schlimmen Ausblick, aber drinnen sehr geschmackvoll eingerichtet. Es gab alles was wir brauchten. Es gab da aber Details.

Bei der Renovierung der Wohnung musste mit örtlichen Gegebenheiten umgegangen werden. Da war dieses kleine Fenster neben der Eingangstür. Es ist mir erst am 2. Tag aufgefallen, als ich in dem Schrank nach einem Teller suchte. In der Rückwand des Schranks gab es ein Fenster, inklusive Klinke. Aber die obere Hälfte des Fensters war doch im Schrank. Die untere Hälfte erleuchtete die Arbeitsfläche. Durch den zugegebenermaßen notwendigen Schrank ließ sich dieses Fenster aber nicht mehr öffnen. Wozu dann die Klinke.

Im Bad gab es 2 Lampen mit insgesamt 5 Glühbirnen. Davon brannte insgesamt 1. Über dem Waschbecken hingen noch Kabel aus der Wand, schön auseinander gebogen und mit durchsichtigem Klebeband umwickelt.

In Griechenland ist es üblich das Toilettenpapier nicht ins Klo sondern gefaltet in einen Eimer daneben zu legen. Sehr appetitlich. Für den Grund habe ich mehrere Thesen gelesen. Entweder sind die Rohre im Haus und der Kanalisation zu dünn und Papier kann zu Verstopfungen führen, oder das Wasser wird ins Meer geleitet und das Papier schwimmt zu lange. Beides sollte so nicht sein und ließe sich beheben. Aber dazu müsste ja jemand etwas machen.

Das Bett hatte 2 einfache Lattenroste. Bei meinem warem am Fußende schon 2 Latten mit Kabelbindern geflickt wurden. Das habe ich gemerkt als beim hinsetzen eine dritte Latte brach.

So war es in der gesamten Stadt. Treppen aus Marmor, bei denen eine Stufe fehlte. Schöne Häuser bei denen der Bauherr das letzte Mal die Fassade streichen ließ.

Ich denke das Griechenland durch das weitestgehend frostfreie Klima einen einfach zu langsamen Verfall hat.

In Schweden wird ein Holzhaus aller 5 Jahre gestrichen damit es nicht vergammelt. Alte Teile werden ausgetauscht. Der nächste Winter wäre sehr unangenehm, wenn im ersten Herbststurm die Bude zusammen fällt. Und wenn man wirklich nichts am Haus zu tun hat, pflegt man seinen Oldtimer in der großen Garage.

In Griechenland ist das nicht so. Wird ein Haus gebaut. Irgendwann geht etwas kaputt. Aber das Reparieren kann man auf später verschieben, oder auf sein Kind oder Enkel. Wenn im Treppenhaus eine dreckige Scheibe kaputt ist, sorgt das für gute Luft und macht es etwas heller. Wo ist das Problem?

Griechen können wirklich schöne Dinge bauen oder einrichten. Aber es gibt keine Kultur Dinge grundlegend zu reparieren. Es wird, wenn überhaupt, geflickt.

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