Matthias Hermsdorf postete am 2018-05-23 22:05 in
Es gibt keine Graffitis in Florenz

Die Wände und Türen der Häuser haben die Patina der Jahrhunderte. Aber kein einziges Graffiti verunstaltet* die Häuser.

  • Graffitis können gut aussehen. Ich meine hier aber die einfache hässlichen Tags, mit denen rücksichtslos Schönheit zerstört wird.

Matthias Hermsdorf postete am 2018-05-23 21:53 in
Grüße aus Florenz

Diese Stadt ist faszinierend.

Sie ist kleiner als Dresden, aber wesentlich enger und kompakter. Dresden fühlt sich regelmäßig wie eine Ansammlung von Dörfern an. Hier wird seit Jahrtausenden der vorhandene Platz optimiert. Kirchen werden von angrenzenden Wohnhäusern überbaut. Die Gassen scheinen immer schmaler zu werden und mit ihnen die Autos.

Alles ist sauber und alles ist im Verfall begriffen. Und ohne Frost im Winter geht es nur langsam bergab. In Schweden werden die Holzhäuser aller 5 Jahre gestrichen, und die Schweden nehmen es wirklich ernst damit. Sie wissen ganz genau das der Winter kommt. Hier sind die Winter mild und es macht nichts aus wenn eine Fliese gesprungen ist, oder eben mehrere. Das kann man gut den Enkeln überlassen.


Matthias Hermsdorf postete am 2018-05-09 07:59 in gefrickel

Seit gestern sind meine Seiten auch https verschlüsselt.

Vor ein paar Jahren war für mich https zwar sinnvoll, aber sehr kompliziert einzurichten und teuer noch dazu. Let's encrypt hat das deutlich vereinfacht. Und im letzten halben Jahr ist https://www.npmjs.com/package/redbird um ein paar features sinnvoller geworden. Jetzt geht es. Einfach so.


Matthias Hermsdorf postete am 2018-04-20 18:36 in Frühling
Es ist Frühling im Garten

Alle Obstbäume blühen in meinem Garten. Und ich fürchte den späten Frost. Was für ein Glück, dass ich nicht darauf angewiesen bin.


Matthias Hermsdorf postete am 2017-11-06 15:01 in Links, skulptist woanders
meine Hochzeitstorten waren lecker

Von meiner Mutter und die von ihrer habe ich vor Jahren ein kleines Backbuch bekommen.

Ich habe es um meinen Teil erweitert und aktualisiert. Schaut mal auf backbuch.skulptist.de und sagt ob es euch schmeckt.


Matthias Hermsdorf postete am 2017-11-04 19:28 in Badewannengedanken

Was ist hinter diesem Universum. Was war davor da und was wird danach sein?

Ich weiß es nicht so genau, aber ich würde sagen, dass es noch unzählige weitere Universen gibt.

In dieser Welt (das Gesamtsystem), gibt es alles mehrfach. Wenn etwas entsprechend der Regeln möglich ist, entsteht es immer wieder. Wenn etwas nicht möglich ist, wird es nicht entstehen. Es gibt viele Menschen, viele Amöben, viele Bakterien, viele Planeten, viele Galaxien. Und warum sollte es dann nur ein Universum geben. Zumal wir nicht sicher wissen wo es her kommt und wie es sein kann das es da ist. Aber ganz offensichtlich ist es da. Also wird es noch mehrere davon geben.

Aus dem gleichen Grund gibt es nicht den einen Gott, wie er auch immer heißt. Entweder gibt es Götter und dann sind es viele, oder eben nicht. Zumal er uns ja nach seinem Bilde geschaffen hat. Das legt doch nur nah dass es viele sind die sich auch vermehren und Spaß daran haben. Jetzt bringt mich das Konzept von einem Gott nicht weiter. Wenn es viele sind und wenn sie das Universum geschaffen haben, bleibt die Frage bestehen wo die Götter her kommen und wer sie geschaffen hat. Dann kommt die Überlegung auch ohne Götter aus ohne das etwas fehlt.


Matthias Hermsdorf postete am 2017-10-26 07:58 in Beobachtungen

Es ist doch echt deprimierend.

Elektroscooter sind wie besprochen verboten. Hoverboards auch. Und Einräder ebenso. Aber genau das sind die missing Links. Innerstädtisch kann ich bei schönem Wetter viele Orte sehr preiswert erreichen. Aber nein, ich soll für den hundertfachen Preis ein Auto kaufen.


Matthias Hermsdorf postete am 2017-07-27 21:52 in update

Die Seite läuft jetzt 9 Jahre und 27 Wochen. Lange vor mir her geschoben habe ich ein Designupdate. Andere Dinge waren wichtiger. Jetzt ist es soweit. Die Seite ist endlich responsive und funktioniert jetzt für alle Geräte. Die Bilder sind gewachsen, die Sidebar ist am Ende. Es gibt bestimmt noch Details zu schleifen. Aber das mache ich heute nicht mehr.

SSL steht auf dem Plan und kommt noch.


Matthias Hermsdorf postete am 2017-07-11 09:25 in Beobachtungen, Gesellschaft

Spanien hat deutlich mehr elektrische Fahrzeuge als ich aus Deutschland kenne.

Ich war kürzlich wegen dem https://angularcamp.org/ in Barcelona. Dort sah ich einen wilden Strauß an Elektrofahrrädern und -rollern, Segways und Hoverboards. Die Elektroräder hatten Klappradgröße. Die Scooter sind kaum mehr als Skateboards mit Sitz und Lenker. Sie fahren 20km bis 25km/h und verhalten sich wie Fahrräder. Das ist das perfekte Vehikel um in den warmen Tagen auf Arbeit zu kommen. Geladen wird es an einer normalen Steckdose. Eine weitere Infrastruktur ist nicht notwendig. Sie kosten 500€. Ein finanzieller Anreiz ist nicht notwendig. Sie brauchen kaum zusätzlichen Platz.

So wie Smartphones die PCs in der Effizienz um Längen geschlagen haben, so sind die E-Scooter die neue Fahrzeuggruppe, die das Loch in den Produktkategorien füllt.

Und zurück in Deutschland frage ich mich, warum es hier keine gibt.

Der Gesetzgeber hat es vermasselt.

Sie benötigen hier eine Straßenzulassung inklusive Nummernschild und dürfen dann aber nur auf Straßen fahren. Mit 25km/h würde ich Straßen soweit wie möglich meiden wollen, aber auf Fahrradwege darf ich nicht. Es gibt ein neues Zusatzschild "E-Bikes frei". Das kann zusätzlich an Fahrradwegen angebracht werden und dürfte damit genauso selten wie das "Mofas frei" Schild sein. Und mit E-Bikes sind in dem Gesetz auch nur die 25km/h E-Bikes, nicht aber die 45km/h E-Bikes gemeint.

Warum darf nicht alles unter 200kg Gesamtgewicht und unter 12km/h Momentangeschwindigkeit als Fußgänger zählen und den Fußweg benutzen. Alles bis 200kg und mit 12-25km/h zählt als Fahrrad und darf auf Radwegen fahren. Auf Straßen darf alles aus den Gruppen Fahrrad und Auto fahren. Und auf Kraftfahrstraßen fahren eben Fahrzeuge mit mindestens 60km/h.
Der Antrieb ist dann unerheblich, genauso wie die Anzahl der Räder, und die Regeln offen für Innovationen.

Rollstühle dürften bei ordentlich motorisiert werden.
Wir haben eine Brücke mit einem Fahrrad+Fußweg auf beiden Seiten der vierspurigen Straße. Dort dürften die Radfahrer auf dem Fußweg entgegen der Richtung fahren, wenn sie sich wie Fußgänger verhalten. So wie sie es dort seit Jahren machen.
Und wenn ein anderer mit seinem Gefährt 45km/h fährt, sollte er innerorts auf der Straße fahren dürfen. Er würde gut zu den Autos dort passen. Dabei ist es meines Erachtens nach unerheblich, ob er ein Motorroller, ein S-Pedelec, ein E-Roller oder ein StVo geprüftes Fahrrad und starke Muskeln hat. Momentan würde der Rennradfahrer an den gemeinsamen Fahrrad- und Fußweg gebunden sein. Und der E-Rollerfahrer darf nicht im Schrittempo durch die Fußgängerzone zu seinem Büro surren.


Matthias Hermsdorf postete am 2017-07-10 22:17 in Beobachtungen

Jesus war ein Säufer

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