gefrickel

Das Projekt Aquariumbeleuchtung ist jetzt fertig
Das Projekt Aquariumbeleuchtung ist jetzt fertig

Ich hatte in der 2. Version der Aquariumbeleuchtung ein LED neupixel RGB Streifen an den Aquariumdeckel geklebt. Es war doppelseitigen Klebeband mitgeliefert und es hielt leidlich. An den Enden habe ich mit Gewebeklebeband nachgeholfen. Aber es ist RGB Licht und das hat ein für diesen Zweck ganz schlimmes Spektrum. Ich könnte den roten Stein leuchten lassen oder das ganze Aquarium in ein blaues Licht tauchen. Aber die Pflanzen sahen immer blass aus. Es war einfach nicht schön anzusehen. Und ich musste die alte Lampe immer noch zusätzlich leuchten lassen damit es akzeptabel hell war. 25W statt 6W und immer noch nicht schön.

In Version 3 der Beleuchtung habe ich einen 12V IP68 Led Schlauch abgeklebt. Er verspricht 1800lm bei 15W und einen >90 Farbechtigkeitsindex. Ich habe 1,8m in 4 Streifen mit dem mitgelieferten Klebeband in den Deckel geklebt. Gewebeklebeband hat nicht geholfen und ich habe es zusätzlich mit Heißkleber fixiert. Nach einer halben Stunde leuchten war der Schlauch dann heiß genug geworden und Teile der Konstruktion fielen uns Aquarium. IP68 heißt dass der Schlauch wasserdicht ist. Die Fische hat es nicht weiter gestört. Mich schon.

Ich habe die LEDs dann mit Sekundenkleber festgeklebt. Es wird dann wohl die letzte Variante sein.

Die Steuerung auf dem Arduino habe ich in verschieden modifiziert. Statt der Neopixel Steuerung wird die Helligkeit jetzt per PWM gesteuert. Das funktioniert jetzt auch mit 1024 Stufen statt nur 256. Damit sind die Übergänge weicher. Zum anderen nutze ich für die Helligkeitsberechnung nicht mehr Sinuskurven sondern ein Array mit 24 Stundeneinträge und lineare Übergänge dazwischen. Damit kann ich die Dämmerungsphasen besser definieren. Vielleicht kommt das Sketch dann zu GitHub.

Aquariumbeleuchtung.
unser Aquarium

Unsere ist dunkel und nur in der Mitte. An den Seiten wachsen die Pflanzen kaum. Es gibt eine analoge Zeitschaltuhr die es an und aus knipst.

Das geht so nicht. Ich habe gelesen was es für vielfältige Optionen gibt. Je mehr das Produkt ein fertig kaufbares ist, desto weniger macht es das was ich will. Und so kommt in den nächsten Tagen wasserdichtes Neopixel Lichterband mit 60Leds. Ich kann mit einem Arduino Microcontroller die Beleuchtung programmieren. Prinzipiell jede LED einzeln und in allen Farben. Aber Discolicht muss es nicht sein.

Binär ist auch nicht so schön. Es eine Morgen- und Abenddämmerung wäre nett. Die könnte einen linearen Helligkeitsverlauf haben. Schöner ist aber ein halbes Sinus am zur Dämmerung.

Es gibt auch B-Splines, das sind abgerundete Kurven durch definiere Punkte. Manche machen Mittag etwas weniger Licht damit es am Abend länger scheinen kann, aber die Algen nicht übermäßig wachsen.

Oder naturnah könnte ich den Sinus über den ganzen Tag ziehen. Die Erde macht es ja auch so.

Wie lang mache ich die Dämmung... Gott zu sein zieht einige notwendige Entscheidungen nach sich.

Mit der jetzigen 3D Druck Technologie bleiben die Drucker ein Nieschenprodukt
Druckerzeugnisse des Tages

Heute morgen spielte mein Kind mit der Holzeisenbahn. Sie benötigte ein weiteres Brückenteil. Meine Frau meinte, dass das doch was für den 3D Drucker wäre.

Recht hat sie und damit hatte ich einen Auftrag für den Tag. Jetzt ist es später Abend und die Ausbeute ist gering.

Als erstes schaute ich zu Thingiverse und fand das hier. Mein Drucker hat einen kleinen Bauraum von 10x10x10cm. Für die meisten Sachen reicht es und für Größere gibt es den Makerspace an der SLUB. Die Teile für die Anfangssteigung waren zu zweit in einem Modell enthalten. Der Druck dauerte 2,5 Stunden und zum Mittagessen hatte ich die ersten Teile. Das Ende der Steigung sah so voluminös aus. Ich habe Blender geöffnet und eine Weile herumgestümpert und es nach halben Stunde ratlos geschlossen. Dieses Programm ist vielleicht mächtig in seinen Funktionen. Aber die Benutzbarkeit ist unterirdisch schlecht. Ich hatte ein Loch in das Modell bekommen, musste Polygone reparieren und hatte am Ende ein scharfkantiges Gebilde, das ich so nicht haben wollte.

Den ersten Druck hatte ich mit 0,2mm gedruckt. Das ist der Standardwert des Druckers. Es sieht grob aus und er schafft auch 0,1mm. Die bessere Qualität bezahlt man mit der doppelten Druckzeit. Für den anderen Baustein, den ich auch in 2 Konfigurationen brauchen würde, prognostizierte der Repetierhost mehr als 5 Stunden Druckzeit. Das fand ich dann doch sehr lang. Mit 0,3mm würde es nur 2,5h dauern. Also probierte ich das. Ich hatte ja Zeit. Mein Kind war schon lange zum nächsten Spielzeug übergegangen und bis zur nächsten Eisenbahnfahrt würde es eine Weile dauern.

Das Ergebnis des 0,3mm Druck war schlecht. Die Ebenen lagen nicht immer übereinander. An detailreicheren Stellen hing Stroh heraus. Wahrscheinlich ließe sich das mit ein paar Änderungen in den hundert Parametern optimieren. So war es nicht kinderzimmergeeignet. Aber das ist ein Thermoplast und so habe ich mit einem Feuerzeug die Oberfläche gleichmäßig erhitzt und die Bahnen weich verstrichen. An den meisten Stellen hat die Prozedur geholfen. Zu voluminös war der Baustein real erst recht. Den 2. davon würde ich nicht drucken.

Nach dem Abendessen fand ich das hier. Ein Brückenadapter von Lego Duplo auf die Brio Holzschienen. Das war klein, modular und würde überaus praktisch sein, denn die Holzbrücken sind immer so kippelig. Aber mit Brückenpfeilern aus Lego würde es halten.

Wagemutig positionierte ich gleich 4 verschiedene Modelle im Bauraum. Bei 0,2mm würde das, ... 5h dauern. Bis zum zu Bett gehen wäre das zu viel. Und bisher gab es genug Probleme um den Drucker nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Ich wählte die notwendigen 2 und speicherte sie auf der Micro-SD Karte.

Der Drucker kann per Repetierhost über WLAN betrieben werden. Dabei hatte ich immer wieder Verbindungsabbrüche. Über USB war es besser. Aber dann wäre ich an den Schreibtisch gekettet. Etwas Abstand ist schon gut. Das Drucken per Micro-SD Karte war dann doch das zuverlässigste. Über WLAN bekomme ich eine rudimentäre Steueroberfläche, bei der ich Temperaturen und Position regeln kann. Das ist schon praktisch, um später den Druck anhalten und den Druckkopf wegfahren zu können.

Ich wollte nicht zu lange wach bleiben, also schaltete ich schnell den Drucker an und startete den Auftrag.

Eine halbe Stunde später, sah ich das der Boden des einen Teils etwas verbogen war. Ich hatte in Nutzerberichten gelesen, dass sich das Druckbett beim einschalten verzieht, aber nach 5min wäre alles wieder gerade. Hätte ich mal darauf gehört.

Nach 1,5h löste sich das Teil mit dem verbogenen Fuß vom Druckbett und der blinde Druckkopf pumpt das Plaste in die Luft.

Ich habe dann den Druck gestopt und den Schaden weggeräumt. Wenigstens musste ich mir keine Gedanken mehr über den fehlerhaft gedruckten Überhang mehr machen.

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Es ist Rapid Prototyping. Mit viel Übung mit 3D Druck und Kenntnis über das Filament und den Drucker kann man in kurzer Zeit gegenüber klassischen Verfahren Prototypen herstellen. Aber für den hausgebrauch ist das nichts. Mit der Einfarbigkeit könnte ich leben. Selbst mit der Tatsäche, dass ich meine Wohnung mit Plastik anreichere, könnte ich leben. Immerhin will ich nur das Drucken, was ich auch brauche. Und das ist deutlich weniger, als der übliche tägliche Abfall. Aber die Ausschussrate ist zu hoch. Manche Teile funktionieren vom Modell her nicht. Andere sind mies gedruckt.

Ich habe am gesamten heutigen Tag Gleise gedruckt, die ich bei Amazon für 10€ kaufen könnte. So macht das keinen Spaß.

Ich kann mir Vorstellen, das es neben industriellen Anwendungen auch Druckshops geben wird, die bessere Drucker, eine große Auswahl an Filament und viel Erfahrung haben. Dort kann ich mein Modell bestellen und nach 1-2 Tagen abholen. Für die Stadt ist das die beste Lösung. Der Drucker auf dem eigenen Schreibtisch lohnt sich nur, wenn es keinen Profi im Ort gibt.

https auch hier

Seit gestern sind meine Seiten auch https verschlüsselt.

Vor ein paar Jahren war für mich https zwar sinnvoll, aber sehr kompliziert einzurichten und teuer noch dazu. Let's encrypt hat das deutlich vereinfacht. Und im letzten halben Jahr ist https://www.npmjs.com/package/redbird um ein paar features sinnvoller geworden. Jetzt geht es. Einfach so.

Stehen wir auf den Schultern von Riesen oder auf einem Berg aus Schrott?

In einem aktuellen Projekt habe ich 8mb/1500 Dateien von unseren Programmierern geschriebenen Code (inklusive ein paar Bilder). Mit allen Symfony, Typo3, Bower, node-modules, .git Verzeichnissen sind es 250mb/37000 Dateien.

Da stellt sich wirklich die Frage wieviel toten Code und wie viele Lücken man sich mit den ganzen importen erkauft.

Fallen eure Androiden auch in den Sleep of Death?

Ich habe hier ein Nexus 10. Sowohl mit Android 4.x als auch 5.x und einer kleinen Anzahl von Programmen installiert, fällt das Tablet phasenweise in den Todesschlaf. Versucht man nach ein paar Stunden Standby es wieder zu starten, gelingt das nur mit einem Reset durch ein sehr langes Powerbuttondrücken.

Behoben hatte ich das Problem durch das entfernen der richten Programme. Nur ist das immer eine lästige Suche um welches es sich handelt. Ich kann ja nicht mal nach den letzten installierten gehen, weil es permanent Updates gibt. Habe ich den Verursacher gefunden und entfernt, ist wieder für ein halbes Jahr Ruhe. Und dann bringt das nächste Programm so einen Fehler mit. Im Netz fand ich bisher Hinweise vorrangig bei Nexus Geräten. Aber das kann ja verschiedene Ursachen haben.

Habt ihr das Problem auch?
Wie löst ihr es?
Wie kann es überhaupt sein, dass nach 60 Jahren betriebssystemprogrammierens solche Fehler überhaupt auftreten können?

Android auf dem Samsung Wave

Hin und wieder zurück - ein Experiment

Seit 2009 habe ich ein Samsung Wave. Meine Wahl von Bada war mit Absicht gegen Android gewesen. Ein paar Probleme gab es dann aber doch. Und mit ZenDroKat hat Tigrouzen das aktuelle Android 4.2.2 in Form vom CyanogenMod für die Waves portiert.
Eine Woche hatte ich es in Benutzung. Ich war wörtlich positiv über die Performance überrascht. Und doch gehe ich zurück auf Bada 2. In diesem Artikel berichte ich von den Vor- und Nachteilen.

Bada, das Für und Wider

Im Prinzip ist das Wave ein klassisches Handy mit Browser und Mailclient. Apps gibt es kaum, aber wer braucht schon diese Webseiten in Käfigen, wenn man doch das ganze Internet haben kann. Den Kalender kann ich nicht mit meinem Tablet synchronisieren, dafür bekommt meine Freundin zuhause nicht die Erinnerungen an mein bevorstehendes Meeting auf Arbeit. Und meine Daten gehören mir. Kalender, Adressen, Memos. Nichts davon muss ich bei wildfremden Providern hosten. 
 
Bada speichert Passwörter nur bis zum nächsten Start. Wenn mir das Gerät verloren gegangen wäre, hätte ich da kein Problem gehabt. Leider wird meine Zustimmung zu neuen Zertifikaten auch nur bis zum nächsten Neustart gespeichert. Für verschlüsselten Mailverkehr ist das sehr lästig. Nach jedem Neustart fragt mich das Mailprogramm erneut, ob es gmx vertrauen kann. Ich versende also gelegendlich Mails. Wenn ich dann später wieder auf den Bildschirm schaue, sehe ich den offenen Dialog, der mich noch nach der Bestätigung des Zertifikats fragt. 
 
Auch ist das Wlan und die 3G Verbindung bei längeren Transfers etwas instabil. 2mb Emails brauchen meist mehrere Anläufe zum runterladen, und Musikstreams brechen mit Sicherheit ab.
 
Es sind genügend Gründe um zur Konkurrenz zu schielen. 

Die schöne neue Welt - ZenDroKat

Diese Distribution lässt sich auf der SD- Karte installieren, ohne Bada löschen zu müssen. Nur deswegen habe ich das Experiment gewagt. Letztendlich sind es nur wenige Schritte. Die Doku hierfür war aber etwas löchrig.

Nach 4 Stunden bootete das erste mal Android auf meinen Gerät. Und es ging langsam. Die Animation des Startbildschirms ging zwar sehr flüssig, aber das SMS-Programm zu öffnen dauerte eine Minute. Bis nach tipp auf die Textzeile die Tastatur erschien, vergingen wieder 15 Sekunden. Und während dieser Zeit ist die Oberfläche eingefroren.

Mit jedem Start des Gerätes und jedem Statt der Programme wurde es flüssiger. Mehrere Hacks in den Leistungseinstellungen haben gut geholfen. Der Sunspider 0.9.1 zeigte jetzt glanzvolle 2200 ms, statt den 16000 ms vom Badabrowser. Musikstreams laufen ruckelfrei und Google Maps findet erstmalig eine korrekte Position.
 
Andererseits konnte ich das eine Telefonat nicht annehmen, weil in der Hosentasche das Display auf die geringste Helligkeit geregelt wurde, ich die annehmen-Taste nicht sah und die Hardwaretaste jetzt ja die zurück-Funktion hatte. Ich konnte das Gespräch einfach nicht annehmen. Nach einem anderen Gespräch legte ich auf und das Telefonat fror für 5min ein. 
300 mb RAM sind für Android zu wenig. Und das Wave hat ein Singlecoreprozessor. Bei Android legen Hintergrundprozesse ständig die Oberfläche lahm. Als geht flüssig, bis die Mailapp die Mails synchronisieren will. Dann kann ich nicht mehr tippen.
Und Android saugt den Akku leer. Statt den zwei Tagen zuvor, komme ich jetzt kaum noch vom morgen bis zum Abend. Selbst ohne Synchronisation und ohne Wlan, war heute 17:00 wieder das Ende des Akkus erreicht. Das macht auch kein Spaß.
Nachteilig war auch die viel zu dezente Erinnerungsfunktion unter Android. Bei Bada geht der Bildschirm an, das Telefon tönt und vibriert für Minuten, bis man es endlich bestätigt. Diese Erinnerung kann man nur sehr schwer verpassen. Der Android-Kalender macht nur leise beep. Das Benachrichtigungspopup registriere ich dann erst nach dem Termin.

Fazit

Selbst mit dem Profile Scheduler, Tweaks und Disziplin hakt die Bedienung von Android auf dem Wave auf störende Art und Weise. In der Verbindung mit der Arg gesunkenen Akkulaufzeit, ist es keine angenehme Alternative.
Für die Geräte von 2009 ist Bada eine gute Wahl gewesen. Hätte Samsung diesen Weg weiter verfolgt, hätte sehr gutes dabei heraus kommen können. Für eine flüssige Benutzung von Android ist aber eine stärkere Hardware erforderlich. Irgendwann wird also ein neues Gerät her müssen. Bis dahin bin ich erstmal vom Blick in Nachbars Garten geheilt und weiß wieder die Vorteile von Bada zu schätzen.

bunte Quadrate mit jquery
Quadrate

Mit jquery lassen sich gut Sachen animieren.
Kürzlich habe ich diese aus Neugier diese Quadrate als Demo programmiert.
Eine der Erkenntnisse war, dass die Performance bei parallelisierbaren Aufgaben doch zu wünschen übrig lässt.

eine neue Deckenlampe
eine neue Deckenlampe

Im Schlafzimmer hängt jetzt die neue Lampe. Die Konstuktion und Verkabelung ist alles Eigenbau.
Interessant sind folgende Punkte.

Die Glühbirnen (Hochvolthalogen) werfen Schatten von Glühbirnen an die Wand, bei denen man
denken könnte, dass sie aus sind. Sind sie aber nicht.
Die Birnen hängen senkrecht nach unten . 15cm tiefer hängt der gespannte Stoff. Auf diesem Bildschirm kann man aus der Entfernung "Osram" und "42W" lesen. Glühbirnen ohne diese Aufschrift sieht man aber selten. Ok, its not a bug, its a feature.

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