Matthias Hermsdorf postete am 2019-12-18 08:39 in Gesellschaft
Es gibt schon Elektromobilität - halbleere Straßenbahnen

Die Diskussion zur Verkehrswende ist lang. Dabei wird oft von mangelndem Ausbau der Infrastruktur gesprochen und das es erst dann so richtig los gehen kann.

Ich bin gerade mit der Straßenbahn auf dem Weg zur Arbeit. Dabei kann ich hier schreiben, Gesichter in Fotos schwärzen und anprangern, das die Tickets so teuer sind.

Wir haben in vielen Städten elektrische Straßenbahnen, bei denen ich die Stadt ein Mehrheitseigentümer ist. Sie könnten mit Ökostrom fahren. Sie könnten so leicht bei vielen Pendlern das Mittel der Wahl werden.

Ich muss für mich oft die Preise der Bahn mit der Leihgebühr bei Teilauto vergleichen und feststellen das ich mit dem Leihauto billiger unterwegs bin. Für Menschen mit einem eigenen Auto wird es finanziell nicht deutlich besser sein, mit diesem zu fahren.

Warum ist die Bahn so teuer? Sicherlich kostet der Betrieb der Bahn genau diesen Preis. Aber kann man die Preise nicht durch Steuern oder Parkplatzgebühren auf alle Einwohner gleichmäßig oder tendenziell zu den Autofahrern umlegen? Das würde Anreize schaffen, die Bahn zu benutzen. Wichtiger sind nicht die Parkplatzgebühren, die die Leute verärgern sondern das bessere Angebot der Bahn.

Stattdessen wird auf weitere PKWs gehofft um das Problem der aktuellen PKWs zu lösen. Gekauft werden die Elektroautos dann aber nicht wegen der Nachhaltigkeit sondern wegen dem höheren Drehmoment.

Das Thema ist wie beim Geoengineering, bei dem man überlegen kann wie man die Welt mit zukünftigen Mitteln manipulieren kann und dann hofft, das es wenig ungewollte Nebenwirkungen gibt. Stattdessen würde es oft reichen Bäume zu pflanzen und sie in Ruhe zu lassen.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-12-11 09:30 in Griechenland, Tier
eine athener Schildkröte rennt durch Keramikos

Auf den archeologischen Feldern wohnen viele Schildkröten. Diese hier rannte durch Keramikos. Ich war überrascht, wie schnell sie sind. Und dann ist sie vor lauter Panik zwischen Steinen hängen geblieben und kam nicht mehr raus.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-12-09 22:51 in Meer, Tier
Einige Möwen

Matthias Hermsdorf postete am 2019-11-26 13:12 in Dresden, Herbst, Nacht
Marienbrücke Dresden bei Nacht

Im Dunkeln fahre ich nach Hause, und das zu einer Zeit in der es im Sommer gerade erst erträglich wird. Es ist nebelig und kühl. Es ist eindeutig Herbst. Das heißt der Winter naht. Es ist schon interessant wie träge die Erde als System ist. Jetzt kühlt die Nordhalbkugel aus. Aber so richtig kalt wird sie erst, wenn die Tage wieder länger werden.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-11-26 08:34 in Herbst, Meer, Ostsee
Kind rennt über den Sandstrand

Ich hätte hier noch ein Bild, ein zeitloses Motiv. Ein Kind rennt am Strand entlang. Es ist meine Tochter. Aber von mir gibt solche Bilder auch. Und von tausenden anderen.

Demnach wäre das Bild alles andere als Einzigartig und damit schon regelrecht langweilig. Aber daseer ändert sich auch fortwährend. Damit würde ich das Bild vielleicht als stereotypisch einordnen, und trotzdem schön.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-11-26 07:25 in Tier
Möwe voraus

Vor einer Weile war ich an der Ostsee. Die Möwen haben sehr energisch die alten Brötchen eingefordert. Während der Schwarm sich von vorn auf mich stürzte, schnappte eine von der Seite nach der Tüte aus meiner Tasche.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-08-22 06:02 in Fotografie, Tier
2 Stiglitze picken Sonnenblumenkerne

Wir haben in den Balkonkästen Sonnenblumen. Die sind mit bis zu 2m erstaunlich hoch. Gestern hatten wir seltene Besucher. 2 Stiglitze picken sich Kerne aus den Sonnenblumen. Das ist eine schöne Abwechslung. Vor Jahren gab es im Winter Amseln, Meißen, Grünfinken. In den letzten Jahren waren es nur noch Tauben und Spatzen.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-08-11 14:06 in Garten, Tier
2 Wespen in ihren Waben

Im Querbalken der Schaukel in unserem Garten wohnen Wespen. Sie bewohnen diese Waben seit mehreren Jahren und sie tun uns nichts.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-08-02 08:00 in Skepsis

Vor kurzem habe ich mir Alternativlos 36 angehört, bei dem Frank und Fefe beim Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald und dort mit Leuten vom Institut über Plasmaphysik, Kernfusion und den Versuchsreaktor Wendelstein 7X gesprochen haben.

Der Podcast war sehr interessant. Ich finde es herausragend, was und wie dort gebaut wird. Und doch fürchte ich die Anfänge des Erfolgs.

Es ist eine ziemlich große Demonstrationsmaschine, die zeigen soll, das eine kontinuierliche Kernfusion über 30min machbar ist. Und wenn alles gelingt, kann eine 10x so große Maschine gebaut werden, die dann tatsächlich mehr Energie abgibt als sie aufnimmt. Das klingt nach einem Plan.

Aber am Ende ist das Gerät auch nur eine große Dampfmaschine, die vorrangig Wärme im Gigawattbereich abgibt. Und die kann zum Teil in elektrischen Strom umgewandelt werden. Damit spielt der Fusionsreaktor in der selben Liga wie Kernspaltungskraftwerke oder auch Kohlkraftwerke.

Zu dem 1/3 Strom kommen 2/3 Wärme, die abgeführt werden müssen. Kernkraftwerke heizen Flüsse. Kohlekraftwerke heizen die Athmosphäre. Sie öffnen riesige Energiespeicher, die besser verschlossen bleiben sollten.

Es besteht noch die Chance, das eines Tages aus der Kernfusion deutlich effizienter elektrische Energie gewonnen wird. Dann könnte man die Dose der Pandora wieder ein Stück weit schließen und dem System Energie entziehen und einlagern.

Bis dahin befürchte ich, das mit Kernfusion auch nur Erderwärmung verursacht.

Gaskraftwerke sind auch nicht gerade toll, aber sie lassen sich schnell hoch- und runterfahren und spielen damit besser mit Wind- und Sonne zusammen.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-07-31 08:00 in Antike, Griechenland, Sommer
Erechtheion auf der Akropolis in Athen

Athen - Teil 4

Weil es so schön ist, noch ein Bild von der Akropolis

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