Matthias Hermsdorf postete am 2019-07-27 08:00 in Gesellschaft, Griechenland, Reisebericht
Ausblick aus unserer Wohnung auf Ruinen in denen Menschen leben

Grüße aus Athen - Teil 2

Wir hatten um den Jahreswechsel einen Direktflug nach Athen gebucht und dazu über Airbnb eine Einraumwohnung. Dann ging Germania insolvent. Wir fanden einen Ausweichflug einen Tag eher, mit Umsteigen in Frankfurt. Er dauerte doppelt so lange und war auch doppelt so teuer. Über den PayPal Käuferschutz bekamen wir immererhin das Geld für den ersten Flug zurück. Unsere Reservierung für die Wohnung ließ sich nicht verlängern. Also haben wir für die erste Nacht noch ein anderes Zimmer gebucht.

Das ging alles unkompliziert. Und die Zimmer waren Zentrumsnah und wirklich billig. Die Wohnung war wirklich schön, auch wenn sie ihre Tücken hatte.

Schlimm war aber die Umgebung. Wir kamen in der Nacht an und auf dem ersten Zimmer mussten wir uns an den Pennern vorbei schleichen. Tagsüber war der Platz ein Obstmarkt. Nachts ein Schlafplatz für einige Menschen.

In anderen Städten erkunde ich gern die kleinen Straßen. Dort sieht man interessante Details. Rund um unser 2. Wohnung auf der Agiou Konstantinou lief ich mit Scheuklappen entlang der breiten Straßen. Ich wollte es gar nicht so genau wissen.

Ein Tag gegen Mittag spazierten wir durch Keramikos. Dort wohnten früher die Töpfer. Wie präsent doch das Griechische in unserer Sprache ist. Dort gibt es eine Ausgrabungsstätte. Da wollten wir hin. Gleichzeitig war der örtliche Drogendealer unterwegs. Dem einen Penner, der schon nicht mehr so gut aussah, half er beim portionieren. Ein paar Häuser weiter suchte ein anderer für sein Frühstück die passende Vene an der Wade.

Es hat für meine Stimmung nicht geholfen, das wenige Meter später auf einem Platz ein Café die Tische und Stühle auf den Platz stellte und alles nach heiler Welt aussah.

Athen ist eine große Stadt und Griechenland hat in den letzten hundert Jahren einige Turbulenzen erlebt. Es gab Flüchtlingswellen von vertriebenen Griechen, die das Stadtviertel unserer Wohnung schnell und einfach aufgebaut haben. In den letzten Jahren gibt es eine Abwanderung in Vororte. Verübeln kann ich es niemandem. Damit bleiben in diesem Teil der Stadt nur noch die, die für sich sowieso keine Perspektive mehr sehen.

In anderen Vierteln war es anders. Wir haben auch durchaus schöne Ecken gesehen. Ein Arbeitskollege von mir war auch dieses Jahr in Griechenland. Ihm war so etwas gar nicht begegnet. In Summe war es eben ambivalent.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-07-25 22:19 in Antike, Gesellschaft, Griechenland, Reisebericht, unterwegs
Parthenontempel auf der Akropolis in Athen in bräunlichen Schattierungen

Im Frühjahr war ich mit meiner Frau in Athen.

Die Stadt war für uns sehr ambivalent. Das erkläre ich vielleicht in einem späteren Post. Aber es gab viele alte Steine zu sehen. Wir waren auch auf der Akropolis. Und so wie in Dresden Touristen über den Neumarkt gehen und wegen der 200 Jahre alten Häuser staunen, die erst in den letzten 10 Jahren gebaut wurden. So ist auch die Akropolis eine große Baustelle, auf der Tempel wiedererrichtet werden.

Dieses schöne Bild macht mir Sorgen. Wenn jemand, der mir glaubhaft versichern kann, dass er/sie/* auf dem Bild abgebildet ist oder jemanden vertritt der/die/* auf dem Bild abgebildet ist/sind, und sich in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt sieht, kann mir gern schreiben. Meine Kontaktdaten stehen im Impressum. Und ich entferne das Bild hier wieder. Oder schicke ihm/ihr/* oder seiner/ihrer/* Mandant/Mandantin/* ein Bild in größerer Auflösung für das heimische Wohnzimmer.

Es ist deprimierend, das bloggen heute schon fast strafbar ist.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-05-18 18:02 in Frühling, Macro, Tier
Ein Käfer auf den Rhabarberblüten

Ein Käfer eben.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-05-04 10:46 in Fotografie, Macro, Tier
eine Amanogarnele im Aquarium

Seit einem Jahr haben wir ein Aquarium. Und seit gestern habe ich ein neues Spielzeug, ein Samsung S10e. Die Kameas finde ich gut. Und Macrofotografie geht mit kleineren Sensoren besser.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-04-21 09:01 in Nacht
der Vollmond geht auf und wird noch von Bäumen am Horizont verdeckt

Wir saßen am Lagerfeuer und dann wurde der Horizont heller. Plötzlich brach Panik aus. Wo sind die Kameras. Ein paar Kinder stimmten ein Wolfsgeheul an.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-04-20 08:59 in Blumen, Frühling
Eine Biene fliegt zu Kirschblüten

Bienen zu fotografieren ist gar nicht so einfach. Das ist Makrofotografie auf bewegte Ziele. Hier waren es 1/400 Sekunde und die Flügel sind noch nicht scharf. Als ich dann 1/1500 eingestellt hatte, war sie weg. Und dann wurde ich weiter gerufen.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-04-12 07:35 in Frühling, sächsische Schweiz, Wandern
Kind betrachtet Bergsteiger im Bielatal

Letztes Wochenende waren wir im Bielatal wandern. Es ist dort ein Kletterparadies. Überall stehen solche Felsnadeln herum, an denen Bergsteiger hängen.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-04-06 21:48 in Blumen, Frühling
Pflaumenblühten

Die Pflaume blüht, der Pfirsich auch. Die Kirsche braucht noch ein bisschen. Bleibt nur zu hoffen, das nicht ein letzter spontaner Frost alle Blüten kaputt macht.


Matthias Hermsdorf postete am 2019-02-01 18:31 in Florenz, Fotografie, Italien, monochrom
Über den Dächern von Florenz

Letztes Jahr waren wir eine Weile in Florenz. Von den Uffizien aus gab es diese Aussicht.


Matthias Hermsdorf postete am 2018-12-11 22:56 in Blumen, Fotografie, Sommer
Eine Fliege auf einer Pusteblume zum Sonnenuntergang

Es ist höchste Zeit die Bilder für Kalender für die Familie fürs kommende Jahr zusammenzusuchen.

Dieses hier schafft es mangels Gesicht nicht in die Kalender. Hübsch finde ich es trotzdem.

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